Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. Bei diesem Satz würde ein Alpha-Manager, dem eine 40-Stunden-Woche wie ein erholsamer Urlaub vorkommt, vermutlich erst einmal zusammenzucken. Kein Wunder, investiert er doch bereits einen Großteil seiner kostbaren Zeit und womöglich auch sein ganzes Herzblut in Beruf, Unternehmen und Karriere.

Dennoch trifft der Satz den Kern moderner Selbstmanagement-Ansätze mit bestechender Präzision. Im besonderen Maße gilt das jedoch für eine der weltweit erfolgreichsten Selbstmanagement-Ansätze: Getting Things Done.

Selbstmanagement ist wichtiger denn je

Wir leben in einer Welt, die zunehmende Volatilitäten hervorbringt. Unsicherheiten und Komplexität nehmen dabei nicht nur in der täglichen Arbeitswelt zu. Es ist vor allem auch der private Alltag, der immer stärker durch diese neuen Herausforderungen gekennzeichnet ist und eine Ambivalenz zur beruflichen Karriere darstellt. Das Tempo zieht an und je stärker unser Leben beschleunigt, desto mehr Bedeutung bekommen agile Alltagsstrategien.

“Sie können keine Vereinbarung einhalten, von der Sie nicht mehr wissen, dass Sie sie getroffen haben.”

Bei den meisten Selbstmanagement-Ansätzen handelt es sich leider nur um bloße Zeitmanagement-Methoden. Obwohl diese Methoden gute und starke Elemente besitzen, bieten sie keinen ganzheitlichen Lösungsansatz für die Probleme unserer Zeit. Die von David Allen entwickelte Methode Getting Things Done, kurz GTD, stellt sich dem Anspruch, eben genau diese ganzheitliche und damit auch zeitgemäße Lebensmanagement Lösung bieten zu können.

Lesenswertes zum Thema Selbstmanagement und GTD:

Einfach Machen! – Selbstmanagement vom Experten Weiterlesen

Einfach Machen! – Selbstmanagement vom Experten

„GETTING THINGS DONE“ – Das Interview zum aktuellen Buch Weiterlesen

„GETTING THINGS DONE“ – Das Interview zum aktuellen Buch

6 Tipps um ganz sicher unproduktiv zu sein Weiterlesen

6 Tipps um ganz sicher unproduktiv zu sein

Getting Things Done ist mehr als Zeitmanagement

Getting Things Done setzt deutlich früher an als viele andere Zeit- und Selbstmanagement-Methoden. Im Kern besteht David Allens Ansatz aus zwei Komponenten:

  • Der Entwicklung eines ergebnisorientierten und effektiven Workflows
  • Der Ausbildung eines aufmerksamen Bewusstseins für Beruf, Mitmenschen und sich selbst

Um ein ganzheitliches Selbstmanagement zu ermöglichen, beschränkt sich GTD also nicht nur auf das Erstellen von To-Do-Listen. Vielmehr gilt es zu verstehen, wie Verpflichtungen entstehen und wie diese effektiv verarbeitet werden können, damit ein sauberer und klarer Arbeitsfluss gewährleistet ist.

Für wen eignet sich Getting Things Done?

Grundsätzlich kann jeder von Selbstmanagement und mehr Klarheit in seinem Leben profitieren. Insbesondere geeignet ist GTD überall da, wo strategisches Denken und kreatives Arbeiten gefragt ist. Als einer der führenden GTD-Coaches im deutschsprachigen Raum helfe ich den Menschen dabei, die erforderlichen mentalen Freiheiten zu schaffen, in denen stressfreie Produktivität möglich ist.

“Ihr Gehirn ist gut dafür geeignet, Ideen zu haben, aber nicht um diese zu speichern.”

Getting Things Done ist eine Methode mit variabler Komplexität, sie erweitert sich oder schrumpft ganz nach Ihren Bedürfnissen. Diese Form des Selbstmanagements ist geeignet für jedes Alter und für jede berufliche Position und kann auf völlig individuelle Arten erlernt und angewendet werden.

Mehr zu GTD erfahren Sie in den folgenden Artikeln:

Der erste Schritt in Richtung Selbstmanagement: Mehr denken, weniger arbeiten Weiterlesen

Der erste Schritt in Richtung Selbstmanagement: Mehr denken, weniger arbeiten

Warum jammern im Alltag nichts bringt Weiterlesen

Warum jammern im Alltag nichts bringt

Sei faul. Sei produktiv. Sei entspannt. Weiterlesen

Sei faul. Sei produktiv. Sei entspannt.

Die 3 Stufen auf dem Weg zum Selbstmanagement

Getting Things Done sorgt für Klarheit und Konzentration und zwar genau dann, wenn diese gebraucht werden. David Allens Berufs- und Privatleben umfassender Ansatz befreit den Geist von der Aufgabe, sich an alles erinnern zu müssen, was es zu erledigen gibt. Entscheidungen werden dann getroffen, wenn eine Aufgabe zum ersten Mal gesichtet wird und nicht dann, wenn einem die Aufgabe bereits um die Ohren fliegt.

“Nichts tun fühlt sich nur dann gut an, wenn Sie wissen, was Sie nicht tun”

Wie gut man Getting Things Done anwenden kann, hängt von den eigenen Fähigkeiten und dem Willen zum Erlernen ab. Um ein ganzheitliches Zusammenspiel der verschiedenen GTD Verfahren zu erreichen, gilt es die folgenden drei Stufen zu nehmen:

  • Verstehen des GTD Workflows und der Grundlagen (2 Minuten)
  • Implementierung und Anwendung des GTD Selbstmanagement-Systems (2 Tage)
  • Wirksamer Einsatz der GTD Fähigkeiten (bis zu 2 Jahren)

Die 5 Phasen im GTD Workflow

In fünf Schritten zum effektiven Selbstmanagement | Sabri Eryiğit

Stressgefühle bei der Arbeit und im Privatleben müssen nicht sein. Die Selbstmanagement - Methode GTD zeigt, wie wir in 5 Schritten Herr jeder Lage werden.

sabrieryigit.de

Wenn Sie einmal in der Woche nachdenken, können Sie den Rest der Woche Ihren intuitiven Entscheidungen vertrauen. Die meisten Menschen arbeiten ineffizient, weil sie einer Aufgabe keine Bedeutung zuordnen, wenn diese zum ersten Mal in Erscheinung tritt. Und wenn sie sich dann entscheiden zu handeln, ist es bereits fünf vor zwölf. Die Folge sind ein erhöhter Stresspegel und ausbleibende Fortschritte.

“Nutzen Sie Ihren Geist, um über Dinge nachzudenken und nicht, um ständig an sie zu denken.”

Um ein stressfreies Arbeiten zu gewährleisten, bietet Getting Things Done einen 5-Phasen-Workflow:

  1. Sammeln – alles, was die Aufmerksamkeit beansprucht.
  2. Verarbeiten – die Bedeutung aller Dinge zu erkennen und gewünschte Ergebnisse und konkrete nächste Schritte zu definieren.
  3. Organisieren – legen Sie alles da ab, wo es hingehört.
  4. Durchsehen – damit Sie immer auf dem aktuellen Stand bleiben.
  5. Erledigen – tun sie es einfach!

Profitieren auch Sie vom Selbstmanagement

Keine Sorge, es ist nicht erforderlich, alle einzelnen Elemente von Getting Things Done auf einmal anzuwenden. Bereits eine Kleinigkeit, die sie dem GTD-System entnehmen, kann einen entscheidenden Zeitgewinn mit sich bringen. Genau das ist ja das Tolle an diesem Ansatz: Picken Sie sich einfach das raus, was Ihnen gefällt und wenn Sie merken, dass es gut funktioniert, können Sie Schritt für Schritt ein weiteres Element hinzunehmen.

Bevorzugen Sie Papier oder möchten Sie sich digital organisieren? Ganz egal, Getting Things Done können Sie so umsetzen, wie Sie gerade Lust dazu haben. Gewöhnen Sie sich an das positive Gefühl eines stressfreien Arbeitens und verwenden Sie dieses als zusätzliche Motivation. Und je häufiger Sie üben, desto leichter wird es, Getting Things Done zu verinnerlichen.

Sie möchten mehr über Selbstmanagement erfahren? In meinen GTD-Seminaren können Sie lernen, den Arbeitsfluss zu meistern.